Open-Source freundlicher Mini Computer: Zotac MAG mit 500GB Harddisk, 2GB RAM

Kompakte, stromsparende PCs sind in letzter Zeit einige auf den Markt gekommen, unter der Bezeichnung Nettop (von Netbook) findet man bei Acer, Asus u.a. Herstellern entsprechende Modelle. Letztere gibt es jedoch nirgends ohne das Microsoft Betriebssystem zu kaufen.

Ich wollte auf dem System von vornherein Ubuntu Linux einsetzen um damit Musik zu hören, Video (auch in HD Auflösung) und umendlich Fotos auf einem guten Bildschirm mit größerer Auflösung anzuschauen. Dadurch kam ich auf den Mini Computer von Zotac, der mit Dual-Core Atom CPU und ION Chipsatz von nvidia einen guten Kompromiss zwischen Strombedarf, CPU Leistung und HD Videowiedergabe bietet.

Zur Hardware: Nachdem ich auf dem Gerät auch einiges an Medien unterbringen wollte und um Backups von anderen Rechner übers Netz zu machen habe ich die mitgelieferte 160GB Festplatte durch eine mit 500GB ausgetauscht. Auf dem System lassen sich auch ohne weiteres 4GB RAM installieren oder eine weiter Mini PCIe Karte einbauen. Auf Wunsch nehme ich solche Upgrades auch gerne für andere vor.

Mehr über den Zotac MAG beim Hersteller und einen ausführlichen Test gibt's bei der PCWelt.

Die Installation der aktuellen Ubuntu Version Karmic 9.10 läuft problemlos, nach der ersten Installation holt sich das System den nvidia Grafiktreiber und stellt dann die volle Bildschirmauflösung zur Verfügung. Über den VGA und HDMI Anschluss können auch zwei Monitore parallel betrieben werden. HD Videos kann das System auch ohne weiteres ausgeben (getestet auf einem Bildschirm mit 1280*768px).

Als Media-PC oder für den Arbeitsplatz ist das Gerät sehr empfehlenswert nicht zuletzt weil es akkustisch kaum bemerkbar ist, so manches Notebook ist wesentlich lauter.